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Apotheker fordern Ausnahme von Heilberufen bei neuer EU-Richtlinie zur Berufsreglementierung

Die Apotheker aus Frankreich und Deutschland fordern die Regierungen beider Länder dazu auf, die Heilberufe von einer geplanten EU-Richtlinie zur Berufsreglementierung auszunehmen. In einem gemeinsamen Schreiben appellieren Jean-Pierre Paccioni, Präsident des Ordre National des Pharmaciens (ONP), und Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, an die Wirtschafts- und Gesundheitsminister in Paris und Berlin, ihren Einfluss in der EU geltend zu machen. Brüssel zufolge müssten die Mitgliedstaaten vor dem Erlass neuen Berufsrechts immer erst dessen Verhältnismäßigkeit begründen. Für einen hohen Patientenschutz mahnen die Apotheker an, dass Gesundheitsdienstleistungen nicht ökonomischen Aspekten des EU-Binnenmarktes unterworfen werden dürfen, sondern Belange des Allgemeinwohls berücksichtigen müssen.

Rx-Versandhandelsverbot begegnet Wettbewerbsnachteilen wirksam

Ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist eine wichtige Maßnahme, um dem Wettbewerbsnachteil deutscher Apotheken gegenüber ausländischen Versandapotheken zeitnah wirksam zu begegnen.

SPD-Vorschlag ist keine Alternative zu Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel

Zum Vorschlag der SPD-Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar und Edgar Franke, die Folgen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Arzneimittelpreisbindung vom Oktober 2016 durch eine Änderung des Sozialgesetzbuchs V (SGB V) abzufangen, erklärt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt sein Unverständnis.

Maßarbeit – Rezepturen aus der Apotheke

Neben der Abgabe von verordneten Fertigarzneimitteln auf Rezept erfüllen die niedergelassenen Apotheken eine weitere wichtige Versorgungsaufgabe innerhalb des Gesundheitswesens. Sie stellen individuelle Rezepturen her. Sehr oft werden solche speziell angefertigten Medikamente für Kinder oder auch Säuglinge benötigt. Denn die meisten Fertigarzneimittel sind in ihrer Wirkstärke auf erwachsene Patienten ausgerichtet.

Prozess gegen RX-Boni einer Versandapotheke auf der Kippe

Der Streit um Rx-Boni soll nach dem EuGH-Urteil vor den deutschen Gerichten fortgesetzt werden. Doch die angestrebte Klärung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) könnte vorerst ins Wasser fallen. Denn wegen einer Gesetzesänderung könnte der Streitwert des Verfahrens zu gering sein – es fehlen 5000 Euro.

Anklage wegen Millionenschwindels mit gefälschten Rezepten

Wegen eines groß angelegten Betrugs mit gefälschten Rezepten für teu­re Medikamente sind ein Apotheker aus dem Main-Taunus-Kreis und eine Arzt­helferin aus Frankfurt angeklagt worden. Die 53-Jährige, die zwischen 2001 und 2010 in einer Frankfurter Klinik arbeitete, habe einen Arztstempel und Blanko-Rezeptvordrucke sowie Versichertendaten an sich ge­bracht und Rezepte gefälscht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt heute mit. Die soll sie an den Apotheker weiterverkauft haben. Der habe die teuren Transplanta­ti­ons­präparate mit den Krankenkassen abgerechnet, aber keine Medikamente heraus­gegeben.

Apotheker müssen ans BfArM melden

Der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker wurden in den vergangenen Jahren immer häufiger Vorkommnisse bei Medizinprodukten aus Apotheken gemeldet. Nun weist sie darauf hin, dass sich der Meldeweg für Medizinprodukte zum Jahreswechsel geändert hat – und bittet die Apotheken ausdrücklich, vorrangig Risiken zu Arzneimitteln zu melden.

DocMorris: Medikamente aus dem Automaten

Mit einem neuen Automaten zur Medikamentausgabe startete DocMorris einen erneuten Versuch, seine physische Präsenz in Deutschland zu retten.

Apotheke darf kein Sexspielzeug verkaufen

Sexspielzeuge werden nicht zur Behandlung bestimmter Krankheitsbilder eingesetzt. Eine Apotheke darf deswegen nicht mit Vibratoren handeln.

Medizinprodukterecht – Änderungen seit 1. Januar 2017

Medizinprodukterecht: Am 1. Januar 2017 sind Änderungen in Kraft getreten, die auch f. Apotheken von Bedeutung sind.