Pharma ist kein Spielplatz, sondern Hochsicherheitszone. Wir navigieren Sie durch GMP-Inspektionen, sichern Ihre Großhandelserlaubnis und kämpfen im AMNOG-Verfahren um jeden Cent Erstattungspreis, damit Ihre Forschung sich auszahlt.
Erlangung & Schutz der Herstellungserlaubnis (§ 13 AMG).
Sicherung der Großhandelserlaubnis (§ 52a AMG/GDP).
Strategische AMNOG-Beratung & Nutzendossiers.
Heilmittelwerberecht (HWG) für Rx & OTC.
Abwehr von Haftung bei Pharmakovigilanz-Fällen.

Die Zulassung ist nur der erste Schritt. Der wahre Kampf tobt beim Preis. Wir begleiten Ihre Nutzenbewertung beim G-BA und verhandeln Erstattungsbeträge, die Ihre Marge sichern, statt sie zu vernichten.
Ein Inspektionsbericht mit 'Critical Deficiency' kann Ihren Standort schließen. Wir bereiten Sie auf Audits vor, erstellen SOPs und wehren unberechtigte Mängelrügen der Überwachungsbehörden ab.
Dürfen Sie Laienwerbung für dieses Präparat machen? Ein Verstoß gegen das HWG kostet Millionen. Wir prüfen Ihre Kampagnen für Fachkreise und Patienten auf absolute Rechtssicherheit.
Ja. Im Sinne des AMG ist auch das Umpacken oder Kennzeichnen ein Herstellungsschritt. Ohne Erlaubnis nach § 13 AMG begehen Sie eine Straftat. Wir beantragen die Lizenz und strukturieren Ihr QM-System so, dass es der Behörde standhält.
Unterschätzen Sie niemals den Begriff "Herstellen". Der Gesetzgeber fasst diesen so weit wie möglich, um die volle Kontrolle zu haben. Wenn Sie auch nur einen Beipackzettel austauschen, greifen Sie in die Integrität des Arzneimittels ein. Das bedeutet: Sie brauchen eine Sachkundige Person (QP), Reinräume oder definierte Zonen und ein GMP-System. Wer das ignoriert und als "Logistiker" agiert, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern Gefängnisstrafe wegen unerlaubter Arzneimittelherstellung. Wir legalisieren Ihren Prozess. Wir machen aus einem riskanten Vorgang einen genehmigten Standardprozess.
Auch hier: Ja. Wer Eigentum an Arzneimitteln erwirbt und weiterverkauft, ist Großhändler, auch ohne physisches Lager. Sie tragen die GDP-Verantwortung. Wir klären den Status und sichern Sie vertraglich mit Ihren Logistikdienstleistern ab.
Das "Desk-Wholesaling" ist ein beliebtes Modell, aber regulatorisch tückisch. Sie denken, Sie schieben nur Rechnungen. Die Behörde sieht Sie als Garanten für die Lieferkette. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Lagerhalter GDP-konform arbeitet, dass die Temperatur stimmt, dass keine Fälschungen eindringen (SecurPharm). Wenn Sie diese Verantwortung delegieren wollen, müssen die Verträge wasserdicht sein. Ein "Quality Agreement" ist hier wichtiger als der Kaufvertrag. Wir erstellen diese Verträge. Wir sorgen dafür, dass Sie Kaufmann bleiben dürfen, ohne zum Pharmazeuten werden zu müssen.
Nicht zwangsläufig, aber die Luft wird dünn. Der Beschluss des G-BA ist die Basis für die Preisverhandlung. Wir greifen die Methodik der Bewertung an und finden Argumente in den Subgruppen, um doch noch einen profitablen Erstattungsbetrag zu retten.
Das AMNOG-Verfahren ist ein bürokratischer Fleischwolf. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) versucht methodisch, Innovationen kleinzurechnen, um das Budget der Kassen zu schonen. Wenn Sie keinen Zusatznutzen beweisen, landen Sie auf dem Festbetragsniveau – dem Grabbeltisch der Generika. Das darf bei einem Patentprodukt nicht passieren. Wir kämpfen um die Evidenz. Wir suchen Fehler im Verfahren. Wir verhandeln mit dem GKV-Spitzenverband nicht als Bittsteller, sondern als Partner, der den Wert von Lebensqualität in Euro übersetzt.
Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln: Absolut verboten. Bei OTC-Produkten oder Medizinprodukten: Eingeschränkt möglich, aber hochriskant. Das HWG verbietet "irreführende" oder "abstoßende" Darstellungen. Wir prüfen jedes Bild, um Abmahnungen zu verhindern.
Werbung im Gesundheitswesen ist Zensur durch die Hintertür. Der Staat traut dem Bürger nicht zu, Werbung von Information zu unterscheiden. Besonders streng ist das Verbot der Laienwerbung für Rx-Präparate. Aber es gibt Wege: "Disease Awareness Kampagnen". Wir bewerben nicht das Produkt, wir bewerben das Bewusstsein für die Krankheit – und platzieren Ihre Lösung als logische Konsequenz im Kopf des Patienten, ohne den Produktnamen zu nennen. Das ist Marketing-Aikido. Wir nutzen die Kraft des Gesetzes, um Ihre Botschaft legal zu platzieren.
Ja, die Fristen sind extrem kurz (15 Tage bei schwerwiegenden Fällen). Ein Verstoß gegen die Meldepflicht ist fatal. Wir implementieren ein Vigilanz-System, das Meldungen filtert, bewertet und fristgerecht weiterleitet, ohne Panik auszulösen.
Pharmakovigilanz ist das Frühwarnsystem der Industrie. Wenn Sie hier schlafen, weckt Sie der Staatsanwalt. Es geht nicht nur um das Melden, es geht um die Bewertung (Signal Detection). Ist es wirklich Ihr Medikament? Oder war es eine Wechselwirkung? Wir helfen Ihnen, den Kausalzusammenhang nüchtern zu analysieren. Wir verhindern, dass aus einem Einzelfall unberechtigt ein Risikosignal wird, das Ihre Zulassung gefährdet. Wir managen die Kommunikation mit dem BfArM so, dass Sie kooperativ wirken, aber Ihre Interessen wahren.

"Andere Anwälte erstarren vor der Komplexität des AMG und raten zur Vorsicht. Wir nicht. Wir sagen: 'Die Hürden sind hoch, aber das Gesetz bietet auch Schutzräume für diejenigen, die es beherrschen.
Wir verstehen die Pharmabranche. Wir wissen, dass Forschung Milliarden kostet und wieder eingespielt werden muss. Unser Ziel ist nicht die defensivste Strategie, sondern der maximal profitable Marktzugang, der regulatorisch unantastbar ist."
Ein Entzug der Herstellungserlaubnis oder ein gescheitertes AMNOG-Verfahren kostet Sie mehr als jeder Anwalt. Senden Sie uns Ihre Status-Quo-Analyse oder Ihren Audit-Bericht – wir sichern Ihre pharmazeutische Zukunft ab, bevor die Aufsicht einschreitet.

juravendis Rechtsanwaltskanzlei
HEALTHCARE | MEDIEN | WIRTSCHAFT
Franz-Joseph-Straße 48
D-80801 München
E :: [email protected]