Newsticker
EU: Deutscher Mozzarellahersteller muss Sicherheitsstandards einhalten
Der deutsche Hersteller des kürzlich in Italien beschlagnahmten blau anlaufenden Mozzarellas kann die Produktion nur dann wieder aufnehmen, wenn sichergestellt ist, dass von den Produkten keine Gefahren für den Verbraucher ausgeht.
BfR: Nanosilber gehört nicht in Lebensmittel, Textilien und Kosmetika
Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machen sich Hersteller von verbrauchernahen Produkten seit langem zunutze. Neuerdings werden auch Silberpartikel in Nanogröße eingesetzt. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen in Kühlschränken das Wachstum von Keimen...
Im Brennpunkt
BGH entscheidet zur Wirkung von Alpecin gegen Haarausfall - Nur eine Studie kann ausreichen
Das kosmetische Mittel „Alpecin“ gegen erblich bedingten Haarausfall wird unter anderem mit dem Slogan „Glatze? Vorbeugen mit Coffein“ beworben. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) nahm diese und andere vergleichbare Aussagen für das Produkt zum Anlass, den Hersteller des Mittels abzumahnen. Der...
Kosmetikrecht: Safety First - Die Lohnherstellung von kosmetischen Produkten
Oft bestehen zwischen Lohnherstellern und ihren Auftraggebern nur mündliche Absprachen. Der Umfang eines Lohnherstellungsvertrages lässt sich ohne schriftliche Vereinbarungen allerdings schwierig feststellen, was häufig zu Haftungsproblemen und rechtlichen Auseinandersetzungen führt.
juravendis Meinung
Die neue EG-Kosmetikverordnung ++ Nicht einfacher - sondern einfach strenger?
Wenn der Gesetzgeber - sei es der deutsche, sei es der europäische - Unternehmen der Gesundheits- und Schönheitsbranche eine"Vereinfachung" von Regulierungen verspricht, sollten alle Alarmglocken läuten. Denn nicht selten hat sich, was als"Vereinfachung" begann, am Ende des...
Aktuelle Urteile
OLG Köln: Kein vollständiger Ausschluss des Widerrufsrechts bei kosmetischen Artikeln
Wie das OLG Köln kürzlich entschieden hat, lässt sich das Widerrufsrecht bei geöffneten Kosmetikprodukten nicht vollständig ausschließen. Die Klausel „Kosmetik kann nur in einem unbenutzten Zustand zurückgenommen werden“ sei daher in der Form nicht zulässig.
LG Saarbrücken: Bewerbung einer Olivenöl-Kosmetikreihe mit „natürlich“
Das Landgericht Saarbrücken hat kürzlich entschieden, dass die Bewerbung von kosmetischen Mitteln mit dem Begriff „natürlich“ irreführend ist, sofern die Produkte nicht vollständig aus natürlichen Stoffen bestehen, sondern eine Reihe chemisch-industriell hergestellter Zusatzbestandteile enthalten....









