Sonntag, der 1. August 2010 ++ 01:55 Uhr

Sonntag, den 28. Februar 2010 um 16:55 Uhr

DRV: Überarbeitete Privatisierungsgrundsätze der BVVG in Kraft: Licht und Schatten für die landwirtschaftlichen Unternehmen

Copyright: Benutzung unter Lizenz von Shutterstock.com

Die überarbeiteten Privatisierungsgrundsätze der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) werfen Licht und Schatten auf die landwirtschaftlichen Unternehmen in Ostdeutschland. „Aus Sicht der vom DRV vertretenen Agrargenossenschaften sind diese Grundsätze ein Schritt in die richtige Richtung, dass zukünftig beim Verkauf von BVVG-Flächen beide Seiten ein Verkehrswertgutachten fordern können, wenn keine Einigung über die Höhe des Kaufpreises erzielt werden kann. Bedauerlich ist, dass sich die Verantwortlichen nicht darauf verständigen konnten, die Kaufpreise - wie vom DRV gefordert - auf der Basis von Werten regionaler Gutachterausschüsse zu ermitteln“, erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) in einer ersten Stellungnahme.

Als problematisch erachtet der DRV die Vereinbarung, wonach die einzelnen Bundesländer die 450 ha-Grenze beim Direktkauf individuell absenken können. „Sollte von dieser Regelung Gebrauch gemacht werden, sehe ich die Gefahr zusätzlicher Wettbewerbsverzerrungen zwischen den landwirtschaftlichen Unternehmen in den ostdeutschen Bundesländern. Dies gilt umso mehr, als Sachsen-Anhalt bereits angekündigt hat, die Grenze auf 100 ha zu reduzieren“, so Nüssel. Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung auf den Agrarmärkten ist es nach Ansicht des DRV zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Unternehmen aber unerlässlich, gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen und alle Maßnahmen zu unterlassen, die die Wettbewerbssituation zusätzlich schwächen würden.

Der DRV hatte in der Diskussion über die Neufassung der Privatisierungsgrundsätze daher stets gefordert, die bestehende 450 ha-Grenze

aus Gründen der Wettbewerbsgleichheit in dieser Höhe zu belassen, wenn nicht sogar ganz aufzuheben, um leistungsfähigen Unternehmen keine zusätzlichen Steine beim betrieblichen Wachstum in den Weg zu legen.

Quelle: 

DRV - Pressemitteilung vom 24.02.2010



Kommentar hinzufügen




Keine Anmerkungen

Das Futtermittelrecht

Das Futtermittelrecht

Futtermittel stehen heute verstärkt im Fokus von Behörden und Wettbewerbern. Dies gilt nicht nur für Futtermittel, die an lebensmittelliefernde Tiere verfüttert werden und nach dem Motto "from the stable to the table" als erstes Glied in der menschlichen Nahrungskette erfasst werden sollen. Auch Heimtierfuttermittel unterliegen strenger Regulierung. Insbesondere die "richtige" Kennzeichnung von Futtermitteln stellt oftmals ein Buch mit sieben Siegeln dar. Hier stellen sich nicht selten Abgrenzungsfragen z.B. gegenüber Tierarzneimitteln.

Unsere Beratungsleistungen

Wir beraten Sie umfassend, insbesondere zu folgenden Themen:

  • Prüfung der Vertriebsfähigkeit von Futtermitteln, insbesondere Diät- und Ergänzungsfuttermitteln
  • Abgrenzung gegenüber Tierarzneimitteln, Tierkosmetika und Biozidprodukten
  • Kennzeichnung und Bewerbung von Futtermitteln
  • Klärung von Inhaltsstoff- und Rückstandsproblematiken
  • Import von Futtermitteln
  • sonstigen Rechtsfragen rund um die Futtermittelbranche (z.B. Verbraucherinformationsgesetz, Rückverfolgbarkeit)
  • Produkthaftung
  • Vertretung in Wettbewerbsstreitigkeiten, Zivil-, Verwaltungs-, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Dr. Florian Meyer

Rechtsanwalt Dr. Florian Meyer
  Tel.: 089-2429075-0
  Fax: 089-2429075-20
  Email: meyer@juravendis.de
  
                       Rechtsanwalt Dr. Florian Meyer
Download V-Card
                          Rechtsanwalt Dr. Florian Meyer
Download PDF Version
                          Rechtsanwalt Dr. Florian Meyer
English Version

Kontakt

juravendis Rechtsanwälte

Franz-Joseph-Straße 48
D-80801 München

T :: 089-2429075-0
F :: 089-2429075-20

... zum Kontaktformular

kostenlos anrufen bei juravendis Rechtsanwälte
powered by muenchen.de

Aktuell im Brennpunkt

Mittwoch, den 28. Juli 2010
Biozide / Pflanzenschutzmittel

Biozidrecht ++ BfArM: Händedesinfektionsmittel können Biozide sein

Mittwoch, den 30. Juni 2010
Gesundheitswirtschaft

Prickelnde Erotik: Was ist beim Vertrieb von „Sex-Toys“ zu beachten?

Newsletter bestellen

Veranstaltungskalender

Pressespiegel

Kosmetik International - 5/2010
Unerlaubte Werbung?

Cossma 12/2009
Die neue Kosmetikverordnung

Kooperationen

Kooperationen